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Pikes Peak  "Race to  the clouds"


1984 - 1987 Pikes Peak

 

"Um  beim Pikes Peak gewinnen zu können, braucht man selber eine Top-Form, dazu ein  Super-Auto - und natürlich eine Portion Glück!” So sieht es Walter Röhrl. Und der weiss, wovon er  spricht. Denn er fuhr hier unter extremen Bedingungen einen souveränen Sieg nach  Hause. Auf Audi quattro.

 

In Amerika gibt es nicht nur  glatten Asphalt, sondern auch brutalen Schotter. Jedes Jahr im Sommer trifft  sich im US Staat Colorado die internationale Rennsportprominenz, um an einem  außergewöhnlichen sportlichen Wettbewerb teilzunehmen, der in den USA zu den  größten und bekanntesten Motorsportereignissen zählt. Beim “Pikes Peak Hill  Climb”, dem wohl berühmtesten Bergrennen der Welt geht es um die  schnellstmögliche Bezwingung dieses 4301 m hohen Berges in den Rocky Mountains.

 

Die Rennstrecke  ist eine 19,96 Meilen lange Schotterpiste, die sich in 157 Kurven und Kehren vom  Start in 2866 m Höhe bis zum Gipfel windet. Leistungsfähige Triebwerkstechnik,  die auch in der großen Höhe noch genügend Luft und Leistung sichern kann, ist  hier genauso unerlässlich wie ein exzellentes Antriebs und Fahrwerkssystem.

 

Das Audi  Werksteam trat zum ersten Mal im Jahre 1984 gegen die viel höher motorisierten  und meist nur halb so schweren Spezial Gitterrohrkonstruktionen mit einem Rallye-quattro-Sport an und schaffte mit Michèle Mouton auf Anhieb Platz 2 der  Gesamtwertung. Rund 60.000 Zuschauer konnten verfolgen, welch faszinierendes  Fahrvermögen der permanente quattro Antrieb bot, wie spielerisch das Fahrzeug  auf diesem schwierigen, unbefestigten Streckenverlauf bergauf stürmte. Ein Jahr  später erreichte Audi den Gesamtsieg.

 

Das Rennen auf  den Pikes Peak in Colorado ist eines der großen Abenteuer im Motorsport. Die  Piloten katapultieren sich hier einen Berg hinauf, dramatische Abhänge warten  auf den, der auch nur einen kleinen Fehler macht. Wer nicht schwindelfrei ist,  braucht hier erst gar nicht an den Start zu gehen.

 

Audi trat bei  diesem Traditionsrennen an und gewann 1985.  Michèle Mouton benötigte mit einem  Sport quattro vom Tal bis zum Gipfel 11:25:39 Minuten und verwies damit Rod  Millen auf einem Mazda RX 7 um 47 Sekunden auf den zweiten Platz. 1986, als Audi  sich wegen der seinerzeit fehlenden Sicherheit für Zuschauer und Fahrer  vorübergehend aus dem internationalen Rallyesport zurückgezogen hatte stellte  der Amerikaner Bobby Unser auf dem Audi Sport quattro S1 einen neuen  Streckenrekord am Pikes Peak auf. Seine Siegerzeit - 11:09,22 Minuten. Rod  Millen wurde wieder zweiter, wobei er seine Zeit um 4 Sekunden verbesserte. 1987  war das Pikes Peak Rennen fast zu einer europäischen Rallye geworden. Malcolm  Wilson wurde auf einem Ford RS 200 fünfter, den vierten, dritten und zweiten  Platz belegten Peugeot 205 T 16. Sieger blieb allerdings Audi.

 

Walter Röhrl  konnte die Bestmarke von Bobby Unser noch einmal übertreffen: Er siegte  überlegen mit einer Zeit von weniger als 11 Minuten! 10:47,85 Minuten. Sein  Sportquattro mit 5-Zylinder-Turbomotor - der mit dem Triebwerk im Audi quattro  20v verwandt ist - entwickelte aus 2110 ccm satte 598 PS bei einem maximalen  Drehmoment von 590 Nm. Und auch hier sorgte eine Motronic zur  Triebwerkssteuerung für höchste Effizienz.

 

 

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